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Historische Bergstürze und aktuelle Felsstürze in Tirol

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Innsbruck: 47.263388, 11.406555
Bergsturz Fernpass: 47.355106, 10.844879
Bergsturz Pletzachkogel: 47.451308, 11.847038
Bergsturz Obernberg: 46.990440, 11.387844
Bergsturz Ehrwald: 47.399976, 10.920410
Bergsturz Eibsee: 47.438770, 10.972252
Bergsturz Mieming/Stöttlbach: 47.297161, 10.957489
Bergsturz Köfels: 47.110560, 10.922470
Bergsturz Piburg: 47.195837, 10.889683
Bergsturz Habichen: 47.193620, 10.903845
Bergsturz Tschirgant: 47.230934, 10.833721
Bergsturz Haiming: 47.252611, 10.865736
Bergsturz Hochmais/Atemkopf: 46.951844, 10.734758
Bergsturz Tumpen: 47.178396, 10.913286
Telfs: 47.306357, 11.070099
Reutte: 47.487165, 10.721283
Imst: 47.231226, 10.737934
Jenbach: 47.386263, 11.774597
Bergsturz Largoz/Wattental: 47.243172, 11.603193
Bergsturz Matrei-Feld: 46.963971, 12.555485
Bergsturz Pofers/Wattental: 47.220734, 11.638556
Bergsturz Zwieselstein: 46.938865, 11.036797
Felssturz Eiblschrofen: 47.349989, 11.741939
Felssturz Alplkopf-Hochwand: 47.349117, 11.025896
Bergsturz Tumpen-Achplatte: 47.180963, 10.947189
Felssturz Taschachtal/Vorderes Köpfle: 46.918980, 10.820482
Felssturz-Serie Visalpsee: 47.460826, 10.508208
Landeck: 47.139760, 10.565758

Schnellübersicht – darum geht es auf dieser Seite: Aktuelle Fels- und Bergsturz-Ereignisse | Fakten und Beschreibungen zu großen historischen Bergstürzen in Tirol | Hintergrundwissen zur Thematik Bergsturz

Als der Eingang des Zillertales
von einem großen See versperrt war

Das Gebirgsland Tirol ist eine wahre Fundgrube an historischen Bergsturzereignissen. Ein Mekka für Geologen, die in dieser Richtung Forschung betreiben. Ein Bergsturz am Pletzachkogel in der Römerzeit hatte für Tirol sogar kulturhistorisch weitreichende Folgen. Aber auch aktuell herrscht viel Bewegung in den Tiroler Bergen. Allerdings handelt es sich dabei – glücklicherweise – vorerst „nur“ um so genannte Felsstürze, der Kleinform des Bergsturzes. Mit dem fortschreitenden Auftauen des Permafrostes, muss aber auch mit größeren Ereignissen gerechnet werden.

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Der weltweit letzte große Bergsturz ereignete sich am 4. Jänner 2010. Im Hunzatal, im pakistanischen Teil des Karakorum-Gebirges. Nicht weniger als 30 Millionen Kubikmeter Gestein stürzten dabei ab. Dabei zeigte sich, was ein Bergsturz bewirken kann: Der Hunza-Fluss wurde verschüttet und es bildete sich durch den aus dem Abbruchmaterial entstandenen Damm (siehe Foto) ein See mit einer Länge von über 20 Kilometern und einer Tiefe von bis zu 140 Metern. Auch der berühmte Karakorum-Highway wurde unterbrochen. Die Ortschaft Attabad wurde völlig zerstört, war zuvor aber nach Warnung von Geologen evakuiert worden. Dennoch starben bei der Katastrophe 13 Menschen.

Bergstürze in Tirol

Am 22. März 2012 kurz vor Mitternacht kam es auf dem Gemeindegebiet von Wildermieming oberhalb von Telfs im Alplkopf-Hochwand-Massiv südöstlich der Alplscharte zu einem der größten Felsstürze auf Tiroler Boden in den letzten Jahrzehnten. Ein rund 70 Meter breiter und fast 200 Meter hoher Teil brach ab. Der Auslöser war laut Landesgeologe Gunther Heissel Frost-Tau-Wechsel. Durch einen Zyklus von ständigem Frieren (Dehnen) und Tauen (Entspannen) von Wasser in Klüften wird Material gelöst. Das Abbruchmaterial bewegte sich rund zweieinhalb Kilometer ins Alpltal hinunter. Das Kleinkraftwerk der Alplhütte wurde verschüttet, später aber nahezu unbeschädigt wieder ausgegraben. Die Geologen Heiner Bertle, Gunther Heissel und Petra Nittel fassten das Ereignis zusammen und kamen zum Schluss, dass sich geschätzte 600.000 zu 800.000 Kubikmeter Material in Bewegung setzten. Das Ereignis kam also einem Bergsturz schon recht nahe (ab einer Million Kubikmeter Abbruchmaterial). Der Felssturz löste laut Zentralamt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auch ein leichtes Erdbeben mit einer Magnitude von 1,4 (Richterskala) aus. Dadurch konnte der Abbruch zeitlich auf exakt 23:53 Uhr festgelegt werden. Zudem konnte aus den seismographischen Daten errechnet werden, dass das Gestein in der ersten Phase des Absturzes eine Geschwindigkeit von 400 km/h erreichte.

Am 29. Mai 2012 ereignete sich im Taschachtal (Seitental des Pitztales) ein Felssturz. Unterhalb des Vorderen Köpfles brachen aus der Wand etwa 100.000 Kubikmaterial Gestein ab. Der Grund für das Ereignis ist die Auflösung des Permafrostes. Auslöser dürfte wiederum Frost-Tau-Wechsel gewesen sein. Insgesamt hatten sich eine Bergflanke mit einem Volumen von eineinhalb Millionen Kubikmetern gelöst, allerdings brachen die Gesteinsmassen nach und nach in den folgenden Tagen ab. Wäre der Abbruch in einem Stück passiert, wäre er in die Kategorie Bergsturz

einzuordnen gewesen. Im Herbst 2012 stürzten schließlich aus Felswänden oberhalb des Vilsalpsees mehrfach große Gesteinsmengen ab. Der größte Felssturz an der Blässe hatte ein Volumen von rund 100.000 Kubikmeter.

Viel mediale Aufmerksamkeit erregte ein kleinerer Felssturz mit einem Volumen von 35.000 Kubikmetern am 14. Mai 2013. Der Grund war, dass beim Ereignis um 1.38 Uhr in der Nacht eine Lawinengalerie der Felbertauernstraße auf einer Länge von knapp 100 Metern zerstört wurde und die wichtige Nord-Süd-verbindung aus dem Bezirk Lienz unterbrochen war. Zwei Monate später, am 27. Juli 2013, wurde eine Ersatzstrasse eröffnet. Ähnliche Aufmerksamkeit erregte eine Serie von Felsstürzen aus der Westwand des Eiblschrofen ab 10. Juli 1999. In wenigen Tagen brachen ca. 150.000 Kubikmeter Gestein ab. Das Wohngebiet Ried wurde evakuiert.

Ein katastrophaler Bergsturz am Pletzachkogel bei Kramsach in der Römerzeit, der zwischen 120 und 240 v. Chr. stattfand, hatte für Tirol und die Tiroler weitreichende Folgen. Das Ereignis war mit fast dreieinhalb Quadratkilometern Ausdehung das flächenmäßig größte in einer Serie von Bergstürzen am Pletzachkogel. Das aufgetürmte Abbruchmaterial versperrte das Inntal und staute den Inn als natürlicher Damm auf. Der entstandene See erreichte eine Länge von ca. fünf Kilometern und reichte auch ins Zillertal. Laut einer wissenschaftlichen Arbeit des Geologen Gernot Patzelt orientierte man sich im Mittelalter bei der Festlegung der kirchlichen Verwaltungsgrenzen der Diözesen Salzburg, Brixen und Freising an diesem geologischen Hindernis. Auch die ursprüngliche Ziehung der Landesgrenzen zwischen Tirol und Bayern gehen auf diesen, den Verkehr behindernden, Grenzraum zurück (bis 1504).

Die Grenzfestung und Grenzstadt Rattenberg ist ein Zeitzeuge von damals. Möglicherweise ist auch schon in der späten römischen Kaiserzeit die Grenzziehung zwischen den Provinzen Rätien und Noricum wegen des Hindernisses durch den Bergsturz hier vorgenommen worden. In den Jahrhunderten bis heute wurde viel von den Schuttbergen im Inntaler Talboden abgetragen. Einerseits vom Inn, andererseits als Baumaterial vom Menschen. Beispiele dafür sind die Kirchen von Rattenberg und St. Leonhard bei Kundl oder die Burg Lichtwert (deren Burgkapelle ist die östlichste Kirche der Diözese Innsbruck), die mit Bergsturzmaterial errichtet wurden. Auch der „rote Marmor“ am Innsbrucker Goldenen Dachl oder Säulen der Pfarrkirche Schwaz gehen darauf zurück. Das Baumaterial wurde sogar weit über Tirols Grenzen exportiert. Das als Hagauer Stein bezeichnete Baumaterial fand Verwendung bei Eisenbahnbrücken in Kirchbichl, Brixlegg und Innsbruck. An der Eisenbahnbrücke im Innsbrucker Mühlau ist er noch heute erhalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand Bergsturzmaterial vor allem im Straßenbau Verwendung.

BERGSTURZ-WISSEN
punktierte Linie
  • Bergsturz: Als Bergsturz (auf Englisch „Sturzstrom“ genannt) wird ein großer Felsabbruch an steilen Bergflanken bezeichnet. Bei derartigen Vorgängen verhält sich das Gesteinsmaterial (durch eingeschlossene Luftpolster) ähnlich wie Wasser. Es „fließt“ mit enormer Geschwindigkeit und kann an gegenüberliegenden Bergflanken, wie Wasser an einer Hafenmauer, aufbranden. Im Tiroler Oberland gibt es einige Beispiele für derartige Vorgänge, beispielsweise die enorm großen Bergstürze von Köfels, Tschirgant, Stöttlbach und Haiming.
  • Felsturz: Felsstürze sind eine Kleinform des Bergsturzes. Wenn das Volumen des Abbruchmaterials weniger als eine Million Kubikmeter beträgt, wird von einem Felssturz, darüber von einem Bergsturz, gesprochen.
  • Eissturz: Eine Sonderform des Felssturzes ist der Eissturz. Das Material breitet sich durch die Herabsetzung des Reibungswiderstandes durch das Eis weiter aus.
  • Arten von Bergstürzen: Es gibt zwei: Schlipf- und Fallstürze. Beim Schlipfsturz gleitet das Abbruchmaterial eine Bergflanke hinunter, beim Fallsturz befindet es sich freien Fall.
  • Auslöser für Bergstürze: Bei aktuellen Felsstürzen ist meist eine Auflösung der Bindekraft des schmelzenden Permafrostes im Gestein Auslösegrund. Extreme Niederschläge oder Temperaturschwankungen können einen ähnlichen Effekt haben (Aufhebung der Bindekraft). Erdbeben kommen als Auslöser für Bergstürze ebenfalls in Frage. Die Vibrationen brechen die letzten Verbindungen im Gesteinsverbund, die Schwerkraft setzt dann das Gestein in Bewegung. Auch Einschläge von Asteroiden, Kometen und Meteoriten können einen Bergsturz auslösen.
  • Forchet: Flurbezeichnung für landwirtschaftlich unproduktives Gelände. Meist werden Schuttkegel von Bergstürzen Forchet genannt (beispielsweise bei Ötztal-Bahnhof oder in Haiming).
  • Datierung: Um festzustellen, wann sich Bergstürze ereignet haben, greifen Wissenschaftler auf verschiedene Hilfsmittel zurück. Ein Weg ist beispielsweise Pollen oder anderes eingeschlossenes historisches Pflanzenmaterial (meist Bäume) aus Bohrkernen per Radiocarbonmethode zu datieren. Auch das Abbruchgestein selbst lässt Rückschlüsse zu.

HISTORISCHE BERGSTÜRZE IN TIROL
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  • Ehrwald: Auf der Westseite des Zugspitz-Massivs brach der nacheiszeitliche Ehrwalder Bergsturz ab. 10 bis 40 Millionen Kubikmeter Gestein breiteten sich auf einer Talfläche von etwa zwei Quadratkilometern aus. Die weitesten Ausläufer befinden sich etwa drei Kilometer bergabgewandt.
  • Eibsee: Im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol, in etwa in der Mitte zwischen Garmisch-Partenkirchen und Ehrwald, ereignete sich vor etwa 3930 bis 4180 Jahren der Eibsee-Bergsturz. Die Menge des abgebrochenen Materials wird auf 400 bis 600 Millionen Kubikmeter geschätzt. Es stammt aus der Nordflanke des Zugspitz-Massivs und breitete sich auf einer Fläche von rund 13 Quadratkilometern aus.
  • Fernpass: Das gesamte Fernpassgebiet wurde von einem äußerst massiven Bergsturz geformt. Rund ein Kubikkilometer Gestein bewegte sich vor ca. 4100 Jahren 15,5 Kilometer durch die Täler Richtung Imst bzw. knapp 11 Kilometer Richtung Lermoos. Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass sich das Abbruchmaterial aus zwei überlagernden Bergstürzen zusammensetzt. Ihren Ausgang nahmen die Gesteinsbewegungen hauptsächlich am westlich gelegenen Kreuzjoch, aber auch aus der Gartnerwand brach massiv Material ab. So die bisherige Theorie: Beim 15. Geoforum in Umhausen präsentierte der Tiroler Landesgeologe Dr. Gunther Heißel eine andere Erklärung für die bergsturzähnliche Landschaft. „Der Fernpass ist der Rest eines Talsystems, das sich durch Gipskarst langsam auflöst und aus diesem Grund eine Trümmerlandschaft bildet“, hieß es bei dem weltweit anerkannten Expertentreffen im Ötztal im Oktober 2013.
  • Habichen: Siehe Piburg.
  • Haiming: Etwa drei Kilometer inntalabwärts des Tschirgant-Bergsturzes fand der Haiminger Bergsturz statt. Er setzt sich aus drei Ereignissen zusammen, die sich vor ca. 3530, 3060 bzw. 1680 Jahren zugetragen haben. Der ursprüngliche Inntalboden bei Haiming ist mit 25 bis 34 Millionen Kubikmetern Abbruchmaterial aus dem Gebiet des zum Tschirgant-Massivs gehörenden Simmering überlagert.
  • Hochmais/Atemkopf: An der Westseite des heutigen Gepatsch-Stausees ging vor 9300 bis 8200 Jahren der Hochmais/Atemkopf-Bergsturz ab. Etwa 300 Millionen Kubikmeter Abbruchgestein breiteten sich auf einer Fläche von knapp drei Quadratkilometern aus. Auch auf der genau gegenüber liegenden Talseite ereignete sich ein Bergsturz.
  • Köfels: Der genauen Beschreibung des Köfels-Bergsturzes, einer der weltweit größten, widmet sich ein eigener Zauberfuchs-Bericht, der hier zu finden ist.
  • Obernberg: Der Obernberger See besteht aus zwei Teilen. Getrennt wurde der einst durchgängige See durch Abbruchmaterial eines späteiszeitlichen Bergsturzes (vor ca. 15.000 Jahren) vom Massiv des Obernberger Tribulauns.
  • Mieming/Stöttlbach: Der Stöttlbach-Bergsturz löste sich aus der Mieminger Kette und breitete sich entlang des Stöttlbachs etwa viereinhalb Kilometer Richtung Mieming auf einer Fläche von beinahe drei Quadratkilometern aus. Bis zu 30 Millionen Kubikmeter Abbruchmaterial türmen sich in diesem Gebiet mit Spitzen jenseits einer Höhe von 30 Metern auf. Der Abbruch ereignete sich vor 3500 bis 4000 Jahren.
  • Piburg: Insgesamt vier Bergstürze (zeitlich im Bereich von vor 6000 und 3400 Jahren) sind in diesem Gebiet südlich von Ötz bisher dokumentiert. Die Ablagerungen der Bergstürze von Piburg und Habichen formten vor etwa 3640 Jahren einen natürlichen Damm, der den Piburger See aufstaute (südliches Seeende). Zwischen Habichen und Tumpen befindet sich eine rund 80 Meter hohe Steilstufe. Sie ist das Ergebnis der Bergstürze von Habichen und Tumpen. Auf der anderen Seite des Ötztals ereignete sich bei der Achplatte bei Tumpen ein weiterer, etwas kleinerer Bergsturz.
  • Pletzachkogel: Eine Serie von Bergstürzen ereignete sich späteiszeitlich vor ca. 15.000 Jahren sowie nacheiszeitlich vor rund 3900 Jahren am Pletzachkogel bei Kramsach. Ein weiterer Bergsturz in der Römerzeit (zwischen 120 und 240 v. Chr.) war mit fast dreieinhalb Quadratkilometern Ausdehung das flächenmäßig größte Ereignis. Der riesige Schuttkegel bildete einen Damm von Hagau Richtung Schloss Matzen auf der anderen Inntalseite.
  • Tschirgant: Vor rund 3750 Jahren löste sich aus dem Bereich der Weißen Wand ein enormer Bergsturz. Die Menge des abgebrochenen Gesteins wird auf 180 bis 240 Millionen Kubikmeter geschätzt. Die größte Ausdehnung der Gesteinslawine geht mit einer Länge von 6,2 Kilometern in Richtung Ötztal. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es im gleichen Gebiet vor ca. 3150 einen zweiten Bergsturz gegeben hat. Das Abbruchmaterial des Tschirgant-Bergsturzes bildet ein hügeliges Gelände zwischen Ötztal-Bahnhof, Roppen, Sautens und der Einmündung des Ötztals in das Inntal. Ein Föhrenwald bedeckt fast das gesamte Gebiet. Diese Art von Bewuchs findet sich oft auf Bergsturzkegeln, da das Grundwasser aufgrund der Aufsschüttung des ursprünglichen Talbodens sehr tief liegt. Ein Großteil der Fläche (342,5 Hektar) wurde zum Naturschutzgebiet erklärt.
  • Tumpen: Siehe Piburg.
  • Weitere Bergstürze in Tirol: Largoz im Wattental (vor ca. 4400 Jahren), Matrei-Feld im Iseltal (vor ca. 1400 Jahren), Pofers im Wattental (vor ca. 11.000 Jahren), Zwieselstein im Ötztal (vor ca. 2000 Jahren).
Foto: Google Maps Maker