Entgiftungskur aus der Natur

Schnellübersicht – darum geht es auf dieser Seite: Wertvolle Tipps für eine Entschlackungskur | Die Besonderheiten und Vorzüge einer tibetischen Fasten- und Entgiftungskur

Fastenzeit sorgt für Schwung: Frisch und fröhlich durch Entgiftung der Leber

Müde? Antriebslos? Ein paar Kilos zu viel? Eine Fastenkur entlastet den gesamten Organismus. Eine Extraportion Unterstützung benötigt die Leber. Fette Kost und auch Fastfood, wenig Bewegung, Alkohol und Süßigkeiten haben einen zuletzt besonders strapaziert? Etwas Neues probieren? Eine Möglichkeit ist eine tibetischen Kur bestehend aus Amlafrüchten, entsteinten Myrobalanenfrüchten und Terminalia-bellerica-Früchten unterstützt beispielsweise die Entgiftung und die Ausleitung von Schadstoffen.

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Am Aschermittwoch ist – laut Volksweisheit – alles vorbei. Zumindest die lustige Faschingszeit, mit der der Winter und damit auch die Zeit der schweren Festtagsmenüs ausklingt. Die 40-tägige Fastenzeit beginnt 2014 am 5. März. Sie soll der Buße und der Rückbesinnung des Menschen auf das Wesentliche dienen. Vor allen Dingen durch Verzicht auf Fastfood, Genussmittel und Fleisch. Bis heute sind Relikte dieser Tradition erhalten geblieben. Rund um den Globus nutzen Menschen die Fastenzeit, um sich von überflüssigen Kilos zu verabschieden und ihren Körper in Schwung zu bringen. Voraussetzung dafür sind eine Umstellung der Ernährung auf vitaminreiche, basenhaltige Kost, blutreinigende Tees (mit Zinnkraut, Birkenblätter, Brennnessel, Brunnenkresse), ausreichend Bewegung und Verzicht auf Alkohol und – möglichst auch – auf Nikotin. Unterstützend wirkt dabei eine Entgiftungs- und Entschlackungskur mit pulverisierten, tibetischen Früchten, die dabei helfen, die Leber zu entlasten.

Die Weisheit der Tibeter: Die tibetische Medizin als ganzheitlich integratives Medizinsystem beruht auf dem Grundsatz, dass in einem gesunden Organismus die drei Körperenergien Lung (Wind), Tripa (Feuer) und Beken (Erde und Wasser) in Einklang zueinander stehen. Besteht ein Ungleichgewicht zwischen diesen Energien, äußert sich dies in Befindlichkeitsstörungen, die über einen längeren Zeitraum unbehandelt zu Erkrankungen führen können. Die Leber hat in der tibetischen Medizin eine besondere Bedeutung. Sie gilt als Sitz der wärmenden Tripa-Energie und ist für die Lebenskraft bzw. für die Vitalität des Menschen verantwortlich. Einen Überschuss an Tripa-Energie

oder einen Mangel (durch fette Winterkost, zu viel Alkohol etc.), signalisiert die Leber nicht – wie andere Organe – durch Schmerzen, „sondern durch Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, aber auch Hautprobleme, Allergien und Asthma“, sagt der Apotheker und Experte für tibetische Medizin Mag. Dr. Gunther Wenninger-Weinzierl von der Heilborn-Apotheke in Bad Schallerbach. „Wie zentral das Organ für den ganzen Organismus ist, wird in unserer westlichen Welt noch immer viel zu wenig verstanden.“

Entgiftungskur aus der Natur: Dennoch findet sich der Gedanke der regelmäßigen Reinigung auch in unserer westlichen Lebensweise wieder, beispielsweise im Frühjahr in der Fastenzeit. Und da die Entgiftungskuren aus Tibet bei allen Menschen helfen, ist es auch für uns sinnvoll, die Ausleitung von Schadstoffen mit der traditionellen Rezeptur „Bras bu 3 thang“, bestehend aus Amlafrüchten, entsteinten Myrobalanenfrüchten und Terminalia-bellerica-Früchten, zu aktivieren. Diese Rezeptur hat gemäß tibetischer Charakterisierung leicht kühlende Eigenschaften, harmonisiert die drei Energien Lung, Tripa und Beken und fördert den „Fluss der Galle-Energie“ und die Körperwärme.

Eine tibetische Kur wird zur Unterstützung der gesunden Leberaktivitäten eingesetzt, der Entgiftung und Reinigung des menschlichen Organismus (Entschlackung), bei der Umstellung des Stoffwechsels im Frühjahr und Herbst und der Ausleitung von Fremdstoffen. Die Aufgaben können erfüllt werden, weil u.a. Myrobalanenfrüchte und Terminalia-Bellerica-Früchte eine normale Funktion der Leber unterstützen.

GESUNDES OBST UND CO.
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Wer sich im Detail informieren möchte, welche Früchte, Gemüse oder Kräuter beim Fasten hilfreich sind, der macht sich am besten auf den ABC-Seiten von Zauberfuchs schlau:
ABC Obst
Fruchtsorten im Überblick – Angaben zu Inhaltsstoffen und Wirkungsweisen – Kurzinformationen zu den Pflanzen.
ABC Gemüse
Gemüsesorten im Überblick – Angaben zu Inhaltsstoffen und Wirkungsweisen – Kurzinformationen zu den Pflanzen.
ABC Kräuter
Kräutersorten im Überblick – Kräuter, Gewürze, Heilpflanzen: Inhaltsstoffe, Kurzinfo zu den Pflanzen und Wirkungsweise.
ABC Vitalstoffe
Vitalstoffe im Überblick – inklusive Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente: Mikronährstoffe kurz erklärt.

Entgiftungskur aus der Natur
TIPPS FÜR EINE ENTSCHLACKUNGSKUR
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  • Leberwickel: Ein Leberwickel ist für die Entgiftung der Leber optimal geeignet. Zuerst ein warmes, feuchtes Tuch auf die Haut in Höhe der Leber (unter dem rechten Rippenbogen) legen, dann eine Wärmeflasche auflegen und mit einem trockenen Tuch zudecken. Etwa 20 Minuten entspannen.
  • Viel trinken: In den ersten Tagen können sich vermehrt Emotionen zeigen oder Kopfschmerzen auftreten. Daher: Ausreichend trinken Die goldene Regel: pro Kilogramm Körpergewicht 30 ml (70 Kilogramm entsprechen laut dieser Rechnung 2,1 Liter pro Tag). Als Getränke eignen sich warmes Wasser und Tee (Brennnessel, Schafgarbe, Löwenzahn, Fenchel).
  • Suppen und Co.: Das reine Wasser- oder Kräutertee-Fasten ist jedoch für viele Menschen nicht die beste Methode, um den Körper zu entgiften und zu entschlacken. Besonders, wenn nicht im Urlaub, sondern im Alltag gefastet werden soll. Hier empfiehlt sich die Nahrungsumstellung auf (frisch zubereitete) Obst- und Gemüsesäfte, Gemüsesuppen mit Dinkelreis als Suppeneinlage und Dinkelbrot.
  • Keine langweiligen Speisen: Mahlzeiten verfeinern mit frischen Kräutern, Zitrone, Kresse oder Sprossen. Zum Süßen am besten Trockenfrüchte mitkochen.
  • Bitter macht fitter: Bitterstoffe fangen Sauerstoffradikale ein, machen sie unschädlich und aktivieren Entgiftungsenzyme des Körpers. Als bitter gelten etwa Radicchio, Löwenzahn, Brennnesselblätter, Artischocken, Brokkoli, Kresse und Petersilie, Hirse und Buchweizen.
  • Vitalkur aus Tibet: Wer seinen Organismus zusätzlich unterstützen möchte, sollte eine Vitalkur mit tibetischen Kräutern in Erwägung ziehen: Die tibetische Rezeptur PADMA Hepaten (Auskunft erhalten sie in Apotheken) ist beispielsweise ein rein pflanzliches Präparat mit vielen gesunden Herbstoffen. Sie tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und das Immunsystem zu stärken. Dosierung: zweimal zwei Kapseln täglich (je zwei Kapseln in der Früh gleich nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen). Und das vier bis sechs Wochen lang.
Fotos: Shutterstock/Minerva Studio, Swanepoel