Das ABC der Kräuter: Mach dich schlau!

Wichtige Kräutersorten (Gewürze und Heilpflanzen) im alphabetischen Überblick mit Angaben zu den besonderen Wirkungsweisen (beispielsweise in der Küche oder als Hilfe bei Erkrankungen oder als Vorbeugung vor Krankheiten oder Gebrechen). Mit einem Click auf die folgenden Buchstaben kannst du direkt zum gewünschten Abschnitt springen. Für eine besonders detaillierte Übersicht zum Thema empfehlen wir Heilkraeuter.de hier (alle Angaben ohne Gewähr).

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A

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Aloe

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  • Inhaltsstoffe: Wasser, Aminosäuren, Mineralien, Vitamine, Enzyme.

Wirkungsweise: Arabische Wüstenpflanze, Lilienart. Gel und Harz einsetzbar. Gel äußerlich hilft bei leichten Verbrennungen, Akne, Ekzemen, Schürfwunden, Rheuma, Zahnfleischentzündungen. Gel innerlich angewendet reguliert Blutfettwerte, hilft bei Diabetes, Husten, Sodbrennen und stärkt das Immunsystem. Harz ist leicht giftig, wirkt abführend und verdauungsfördernd.

Anis

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Anethol, Anisketon, Anis- und Kaffeesäure, Thymol, Vitamin C.

Wirkungsweise: Stammt aus Asien und östlicher Mittelmeerregion. Früchte schmecken süßlich. Wirkt antibakteriell, entspannend, krampf- und schleimlösend. Hilft bei Husten, Bronchitis, Blähungen, Kopfschmerz und fördert die Milchbildung in der Stillzeit. Anisöl kann verdünnt mit Wasser zur Inhalation, zerdrückte Samen als Tee zum Trinken verwendet werden. Achtung : Anisöl nie unverdünnt innerlich und bei Säuglingen anwenden. Gefahr allergischer Reaktion.

Arnika

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  • Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Flavone, Helenalin, Inulin.

Wirkungsweise: Wird überwiegend äußerlich angewendet. Wirkt antibakteriell, blutreinigend, schmerz- und entzündungshemmend. Innerlich angewendet hilft sie bei Halsschmerzen ( Lösung zum Gurgeln), als Tee lindert sie Erkältung und Bronchitis. Äußerlich angewendet wirkt sie bei Prellungen, Wundheilungsstörung, Venenleiden und Rückenschmerzen. Vorsicht: Kann innerlich angewendet Herzrhytmusstörungen auslösen. Bei jeder Anwendung auf allergische Reaktion achten, Hautreizung möglich. Nicht bei Kleinkindern, Schwangeren und Stillenden anwenden.

Aronstab

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  • Inhaltsstoffe: Aroin, Coniin, Oxalat-Raphide, Oxalsäure, Stärke.

Wirkungsweise: In Mittel- und Südeuropa heimisch. Pflanze ist giftig und darf nur in verarbeiteten Produkten angewendet werden ( Homöopathie). Enthält Scharfstoffe die beim Verzehr wie Verätzung wirken. Findet daher keine Anwendung in der Schul- und Volksmedizin. Stark verdünnte Tinktur, getrocknete Blätter als Umschlag oder in niedriger Konzentration im homöpathische D2 und D3 wirken bei Husten, Erkältung, Entzündung in Mund- und Rachen, sowie bei Magen- und Darmentzündung.

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B

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Baldrian

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Valerensäure, Baldriansäure, Sesquiterpene, Arnikaflavon, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Alkaloide.

Wirkungsweise: Wirkt beruhigend auf fas Nervensystem, entspannt, fördert die Konzentration, ist krampflösend und schlaffördernd. Hilft bei Magengeschwüren, Magenkrämpfen, Gallenbeschwerden, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Mirgräne, Unruhe und Prüfungsangst. Macht nicht müde und abhängig, daher guter Ersatz, bei leichteren Beschwerden, für Psychopharmaka. Verwendung als Tee aus der Wurzel oder den Blüten, als Tinktur, in Fertigprodukten (Tabletten), und als Kräuterkissen.

Bärlauch

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  • Inhaltsstoffe: Allicin, Vitamin C, ätherische Öle, Mineralsalze, Eisen, Zucker.

Wirkungsweise: Wächst in heimischen Wäldern und duftet stark nach Knoblauch. Kann in der Küche nur frisch verwendet werden, da er beim Trocknen seine Wirkstoffe verliert. Wirkt anregend, antibiotisch, entzündungshemmend, schleimlösend, harntreibend. Hilft bei Asthma, Bronchitis, Durchfall, Rheuma, reguliert Blutdruck und Blutfettwerte, verhindert Ateriosklerose, fördert die Verdauung. Vorsicht: Leicht verwechselbar mit Maiglöckchen (giftig).

Basilikum

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, basilischer Kampfer, Cineol, Methol, Thymol, Flavonoide, Anethol, Gerbstoffe.

Wirkungsweise: Ist nicht nur Gewürz-, sondern auch Heilpflanze. Wirkt antibakteriell, beruhigend, löst Krämpfe und Schleim, stillt Schmerzen. Hilft bei Verletzungen der Haut, Blasenentzündung, Magen-Darminfektionen, Gicht, Schwindel und Nervenschwäche. Anwendung: In Form von ätherischem Öl, äußerlich, bei Kopfschmerzen, Hautverletzungen und Insektenstichen, getrocknete Blätter als Niespulver zur Förderung des Geruchssinnes nach starken Erkältungen oder frisch in der Küche zu Tomaten oder in Salaten. Vorsicht: Keine größeren Mengen während der Schwangerschaft verzehren.

Beifuß

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  • Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, Inulin, Vitamine.

Wirkungsweise: Wächst an Wegrändern und wird bis zu zwei Metern hoch. Wird oft ignoriert, hat aber große Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten als Heipflanze. Wirkt, wie der Name schon sagt, lindernd auf Bein- und Fußschmerzen, lindert Rheuma, beruhigt die Nerven, fördert den Schlaf, löst Verkrampfungen, stillt Schmerzen und fördert den Appetit und die Verdauung. Anwendung in Form von Tinktur (als Einreibung), Tee oder als Gewürz bei fetten Mahlzeiten. Vorsicht: Nicht bei Fieber und zu Beginn einer Schwangerschaft verwenden. Kann allergische Reaktionen und Asthmaanfälle auslösen.

Bohnenkraut

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  • Inhaltsstoffe: Carvacrol, Cienol, Pinen, Terpene, Thymol, Zymen.

Wirkungsweise: Bekannt als Gewürz für Gerichte mit Bohnen. Herb- würziger Geruch, daher eher als Heilpflanze verwendet. Wirkt belebend und krampflösend. Hilft bei Blähungen, Darminfekten, Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden, aber auch Bei Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündungen und Wundheilungsstörungen. Anwendung in Form von Balsam, in Bädern, als Kompressen.

Brennnessel

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  • Inhaltsstoffe: Nesselgift, Vitamine, Mineralien, Eisen, Histamin, Sekretin.

Wirkungsweise: Anspruchslose und robuste Pflanze, die ihrem Namen alle Ehre macht. Wichtige Heilpflanze. Wirkt blutreinigend, blutstillen, stoffwechselfördernd und entschlackend. Hilft bei Rheuma, Gicht, Verstopfung, Durchfall, Appetitlosigkeit, Haarausfall, Schuppen, Nierenerkrankungen und Erschöpfung. Verwendung als Tinktur bei Haarausfall, als Tee bei Blasen- und Nierenleiden, in frischer Form bei Rheuma äußerlich auf der Haut und in Salaten und Suppen.

 
 

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C

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Chili

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  • Inhaltsstoffe: Capsaicin, Carotinoide, Capsanthin, Capsorubin.

Wirkungsweise: Kleine Scharfe Paprika. Verbreitete Anwendung im südländischen Raum. Wichtiger medizinischer Aspekt. Wirkt antibakteriell, betäubend, durchblutungsfördernd, schweißtreibend. Hilft bei Appetitlosigkeit, Durchblutungsstörungen, Rheuma, Hämorrhoiden, Verspannungen, Zerrungen, Muskelkater und Gelenkschmerzen. Regt Kreislauf und Verdauung an. Vorsicht: Enthält Capsaicin, brennt stark auf den Schleimhäuten.

Cumin

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  • Inhaltsstoffe: Flavonoide, Carveol, Gerbstoffe, Vitamin C, Fettsäuren.

Wirkungsweise: Ist eine Kümmelart, ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und Ägypten. Schüler im alten Rom rauchten Cumin, um durch die eintretende Blässe Überarbeitung vorzutäuschen. Wirkt antibakteriell, anregend, krampflösend, tonisierend. Hilft bei Blähungen, Koliken, Leber- und Magenbeschwerden, Mundgeruch, Zahn-, Ohren- und Kopfschmerzen. Verwendung als Tinktur oder Tee möglich.

Currystrauch (Masalas)

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  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Borneol, Beta-Pinen.

Wirkungsweise: Strauch aus der Mittelmeerregion. Wirkt abschwellend, entzündungshemmend, pilzhemmend und pilztötend, schmerzstillend, wundheilend. Hilft bei Prellungen, Blutergüssen, Insektenstichen, Krampfadern, Hautproblemen, Husten und Stress. Verwendung als Tinktur zum Einreiben, als Tee bei Husten und als Gewürz in der Küche. Vorsicht: Darf nur äußerlich angewendet werden. Kann Magenreizungen, Magenschmerzen und Vergiftungserscheinungen verursachen.

Currybaum (Caloupile)

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  • Inhaltsstoffe: Carbazol, Alkaloide, Scopolin.

Wirkungsweise: Kommt hauptsächlich in tropischen Regionen Indiens vor. Blätter schmecken nussig. Nicht zu verwechseln mit handelsüblichem Curry-Gewürz (Gewürzmischung welches kein Curry enthält). Wirkt kühlend, magenstärkend, krampflösend, appetitanregend, verdauungsfördernd, fiebersenkend, antientzündlich, tötet pathogene (krankmachende) Organismen ab. Hilft bei Juckreiz, Verdauungsstörung, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Diabetes, Hautkrankheiten und Wurmbefall.

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D

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Dill

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  • Inhaltsstoffe: Carvon, Terpentin, Tannin (Gerbstoffe), Kalium, Calcium, Natrium, Proteine, Vitamin C, Schwefel.

Wirkungsweise: Gilt als Bruder des Fenchel. Gladiatoren im alten Rom verwendeten Dill-Öl vorbeugend gegen Verwundungen. Wirkt beruhigend auf die Verdauungsorgane, entzündungshemmend, krampflösend, milchfördernd. Hilft bei Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Blähungen, Geschwüren, Hämorrhoiden, Menstruationsbeschwerden, Schlaflosigkeit. Verwendung als Tee, Wein oder ätherisches Öl. Vorsicht: Ätherisches Öl nur nach ärztlicher Beratung anwenden. Leichte Verwechslung von Dill mit anderen, giftigen Arten der Doldenblütlern möglich.

Distel

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  • Inhaltsstoffe: Kautschuk, Taraxsterol, Eisen, Vitamin C.

Wirkungsweise: Sanfte Heilkräfte trotz stachligem Aussehen. Enthält Bitterstoffe, die die Leber- und Gallentätigkeit anregen. Wirkt fiebersenkend, verdauungsfördernd und nervenstärkend. Hilft bei Magenproblemen, Schwindel, Abgeschlagenheit, niedrigem Blutdruck und Reisekrankheit. Verwendung als Tee oder in Bädern ( aus getrockneten Blättern).

 
 

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E

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Efeu

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  • Inhaltsstoffe: Triterpen-Saponine, Flavonoide, Rutin, Jod, Falcarinol.

Wirkungsweise: In der Vergangenheit wichtige Rolle in der Naturheilkunde, heute eher Nebenrolle. In großen Mengen giftig. Wirkt schleimlösend, schmerzlindernd, krampfstillend, antibiotisch. Hilft bei Husten, Bronchitis, Erkältungen und Schilddrüsenüberfunktion. Verwendung als Tropfen, Saft, Sirup, Teemischung. Vorsicht: Saft aus frischem Efeu ist stark reizend und kann allergische Reaktionen verursachen. Besonders die Früchte sind giftig (Kohlenwasserstoffverbindung Falcarinol).

Estragon

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  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Asparagin, Beta- Sitosterol, Carvon, Cumarine, Estragol, Eugenol, Gerbstoff, Glutaminsäure, Kalium, Jod, Menthol, Vitamin C, Zink.

Wirkungsweise: Wird hauptsächlich in der französischen und italienische Küche verwendet, nicht nur wegen seinem Geschmack, sondern auch wegen seiner stärkenden Wirkung auf die Verdauung. Er hat jedoch noch andere, eher weniger bekannte, Heilwirkungen. Wirkt beruhigend, harntreibend, schmerzstillend, verdauungsfördernd. Hilft bei Husten, Fieber, Appetitlosigkeit, Blähungen, Magen- und Gallenbeschwerden, Übelkeit, Nierenleiden, Gicht, Rheuma, Vitamin-C- Mangel, Frühjahrsmüdigkeit, Schlaflosigkeit, Zahnschmerzen und Muskelkrämpfen. Vorsicht: In der Schwangerschaft greift er in den Menstruationszyklus ein.

 
 

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F

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Fenchel

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  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Anethol, Fenchon, Bergapten, Kampfer, Carvon, Citral, Citronella, Eugenol, Flavonoide, Vitamin C .

Wirkungsweise: Seit Jahrhunderten in der Heilkunde weltweit verbreitet, selbst in def chinesischen Medizin. Alle Pflanzenteile sind einsetzbar. Wirkt antibakteriell, entspannend, krampflösend, harntreibend, schleimlösend. Hilft bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Husten, Asthma, Erkältung, Koliken, Schlaflosigkeit, Insektenstichen. Verwendung als Tee, Einreibung (Balsam), Sirup möglich, Knolle als Gemüse verzehrbar.

 
 
 

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G

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Gänseblümchen

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  • Inhaltsstoffe: Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, Anthoxanthin, Flavonoide, Fumarsäure, Inulin.

Wirkungsweise: Vielseitig in der Volksheilkunde eingesetzt. Wirkt blutreinigend, blutstillend, harntreibend, krampf- und schmerzstillend, stoffwechselfördernd. Hilft bei Husten, Erkältung, Appetitlosigkeit, Darmbeschwerden, Gicht, Rheuma, Harnerkrankungen, Blasen- und Nierensteinen. Verwendung: Als Tee zum Trinken oder als Tinktur für Umschläge und Einreibungen. In der Küche als Salatbeilage oder in Kräutertopfen.

Gewürznelken

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  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Berta-Sitosterol, Ellagsäure, Flavonoide, Gerbstoffe, Kaempferol, Salicylate.

Wirkungsweise: Tropische Gewürznelken haben eine intensive Würzkraft. Wirken antibakteriell, beruhigend, pilztötend, krampflösend, schmerzstillend, schweisstreibend. Hilft bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Erbrechen, Magenbeschwerden, Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen, Mundgeruch, Zahnschmerzen. Verwendung: In Magenbitter, Mundwasser, Zahnpasta, als Tee, Tinktur oder Einreibung, als Gewürz in der Küche.

Gingko

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  • Inhaltsstoffe: Flavonoide, Alkohole, Pinit, Zucker, Essigsäure, Capronsäure, Gingkosäure.

Wirkungsweise: Der Gingkobaum stammt aus der Urzeit und ist in seiner ursprünglichen Entstehungsform erhalten geblieben. Die ledrigen Blätter helfen vielseitig gegen Zivilisationskrankheiten. Wirkt durchblutungsfördernd und leistungsstärkend. Hilft bei Vergesslichkeit, Arteriosklerose, Hautgeschwüren, Asthma, Bronchitis, Magenbeschwerden, Schwindel und äußerlichen Wunden. Verwendung: In Form von Tabletten, Tropfen oder als Tinktur für Umschläge.

Ginseng

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  • Inhaltsstoffe: Panaxsäure, Panacen, Vitamin B1, B2, östrogene Stoffe, Ginsenide, Schwefel.

Wirkungsweise: Beheimatet in Asien und dort als Allheilmittel eingesetzt. Wirkt tonisierend, stimmulierend, immun- und herzstärkend. Hilft bei Anämie, Arteriosklerose, Konzentrationsschwäche, Regulation des Blutzuckers, Wundheilung und Vergiftungsfolgen. Verwendung: Als Fertigprodukt in Tablettenform, als Tee, Tinktur, Wein oder Pulver aus der Wurzel.

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H

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Haselnuss

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  • Inhaltsstoffe: Reich an mehrfach gesättigten Fettsäuren, Vitamin E, Kalzium, Phosphor, Eisen.

Wirkungsweise: Derb nussiger Geschmack, leicht bitter. Enthält mehrfach gesättigte Fettsäuren. Mäßiger Konsum angeraten, da sehr kalorienreich (647 Kcal.bzw. 11,4 Gramm Kohlehydrate pro 100 Gramm). Hilft bei Senkung des Cholesterin-Spiegels, beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Verwendung: Vorwiegend in der Küche für Süß- und Backwaren.

Holer (Hollunder)

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  • Inhaltsstoffe: Viel Vitamin C, Flavonoide, Rutin, ätherische Öle.

Wirkungsweise: In Mitteleuropa überwiegend schwarzer Holunder heimisch. Hilft bei Fieber, Erkältung, Stärkung des Immunsystems, leichten Verbrennungen und Hautkrankheiten, Quetschungen, Verstauchungen. Wirkt schweißtreibend, abwehrstärkend, harntreibend, blutreinigend, entgiftend. Verwendung: Als Tee, Sirup, Saft, Salbe oder Breiumschlag.

Hopfen

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  • Inhaltsstoffe: Bitterstoffe (Hopfenbitter), ätherische ööle, Gerbsäure, Beta-Sitosterol, Eugenol, Farnesol.

Wirkungsweise: Meist vertraut vom Biertrinken. Die kleinen grünen Zapfen haben jedoch auch eine medizinische Bedeutung. Wirkt antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, schmerzstillend, tonisierend, verdauungsfördernd. Hilft bei Fieber, Unruhezuständen, Haarausfall, Magenbeschwerden, Furunkeln. Verwendung: Als Tee, Tinktur oder in Tablettenform.

Huflattich

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  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoff, Gerbsäure, Insulin, Saponine, Tannin, Mineralstoffe, Zink.

Wirkungsweise: Frühblüher, der leicht mit Löwenzahn verwechselt wird. Wirkt anregend, antibakteriell, entzündungshemmend, blutstillend, schweißtreibend. Hilft bei Erkrankungen der Atemwege, Augen- und Ohrenentzündungen, Frühjahrsmüdigkeit, Magen-Darmbeschwerden, Verstopfung, Durchfall, Ekzemen. Verwendung als Tee zum Trinken oder als Badezusatz, Frischsaft in Tropfenform, Blütenessenz.

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I

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Ingwer

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  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Zingiberen, Zingiberol, Gingerol, Shogaol.

Wirkungsweise: Besonders in der exotischen Küche beliebt. Wirkt schleimlösend und entkrampfend. Hilft bei Appetitlosigkeit, Magen-Darmbeschwerden, Reise- und Seekrankheit, Husten, Blähungen, Kopfschmerzen. Verwendung: als Tee, Tinktur oder in frischer Fruchtform.

 
 
 

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J

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Johanniskraut

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  • Inhaltsstoffe: Myristinsäure, Hyperinrot, Phytosterin, Stearin, Flavonoide, Bitterstoffe, Gerstoff, ätherische Öle, Beta-Sitosterol, Phytosterol.

Wirkungsweise: Der Name stammt vom Johannistag ab (24.Juni). Pflanze ist stark mit der Sonne assoziiert. Wirkt abschwellend, antibakteriell, beruhigend, blutbildend, entzündungshemmend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend. Hilft bei Erkrankung der Atemwege, Depression, Nervosität, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Stoffwechselerkrankungen, Blasenentzündung, Bettnässen. Verwendung: Als Tabletten, Öl, Tee, Tinktur.

Josefskraut (Ysop)

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  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Apfelsäure, Zucker, Harz, Cholin, Gerbstoff.

Wirkungsweise: Verwandt mit Thymian, Salbei und Lavendel. Wirkt entzündungshemmend, schweißtreibend, gallefördernd, leicht abführend. Hilft bei chronischer Bronchitis, Asthma bronchiale, Magen-Darm-Infekten, Blähungen. Verwendung: Als Tee zum Trinken, in der Küche zu Salat, Kräuterquark, Braten und Soßen.

 
 

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K

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Kamille

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  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Azulen, Chamazulen, Apiin, Bitterstoffe, Flavone, Gerbstoff, Gerbsäure, Cumarin, Salcylate, Salizylsäure, Achwefel.

Wirkungsweise: Beliebteste Heilpflanze mit Wirkung gegen unzählige Beschwerden. Wirkt antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schmerzlindernd, schweißtreibend, austrocknend. Hilft bei Juckreiz, Entzündungen, Magen-Darm-Beschwerden, Wundheiungsstörungen. Verwendung: Als Tee, Tinktur als Zusatz bei Inhalationen und Bädern, Salbe, Kompressen.

Kerbel

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  • Inhaltsstoffe: Apiin, ätherische Öle, Zink.

Wirkungsweise: Schmeckt ähnlich wie Petersilie und Anis, süßlich und zart. eim Trocknen geht viel Aroma verloren. Wirkt blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend. Hilft bei Erkältung, Fieber, Schlafproblemen, Hautausschlägen, Kopfschmerzen, Gedächtnislosigkeit. Verwendung: als Gewürz in der Küche für Suppen, Fleisch- und Fischgerichte. Vorsicht: Nicht während der Schwangerschaft anwenden.

Knoblauch

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  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Allicin.

Wirkungsweise: Schmackhafte Kochzutat, besonders in der mediterranen Küche. Stammt ursprünglich aus Asien. Wirkt antibakteriell, desinfizierend, krampflösend, sekretionssteigernd. Hilft bei Bluthochdruck, Abwehrschwäche, Infektionen der Atemwege und des Magen-Darmtrakts. Verwendung: Als Tinktur, Kapsel und zum Zubereiten von Speisen.

Koriander

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  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Linalool, Geraniol, Limonen, Borneol.

Wirkungsweise: Blätter riechen wie Wanzen, Beeren wie Anis. Herkunft wahrscheinlich aus dem Mittelmeerraum. Die Römer würzten auf ihren Feldzügen einst ihr Brot damit. Wirkt krampflösend, appetitanregend, verdauungsfördernd. Hilft bei Magenkrämpfen, Völlegefühl, Darmstörungen. Verwendung: Als Tee und Gewürz.

Kresse

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  • Inhaltsstoffe: Vitamin C, ätherische Öle, Schwefel, Alkoloid, Senfspuren.

Wirkungsweise: Würzig schmeckende Keimlinge. Ganzjährig (auch als Topfpflanze) leicht anbaubar. Wirkt anregend, harntreibend, abwehrstärkend, fördert die Milchbildung. Hilft bei Asthma, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Blasen- und Nierenbeckenentzündung, Frühjahrsmüdigkeit. Verwendung: Als frische Kräuter in Salaten und Topfen.

Kümmel

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Carvon, Limonen, Fettsäuren, Gerbstoff, Vitamin C (bei frischen Pflanzen).

Wirkungsweise: Gilt als ältestes europäisches Gewürz. Wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend, schmerzstillend. Hilft beiKopfschmerzen, Koliken, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen. Verwendung: In Tee, bei fetten und blähenden Speisen, als Öl oder Tinktur.

Kurkuma

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  • Inhaltsstoffe: Alpha-Curcumene, Kampfer, Salicylate.

Wirkungsweise: Stark färbende Wurzel, wird zur Färbung von Currypulver benutzt, Wird besonders oft in der asiatischen Heilkunde angewendet. Wirkt tonisierend, zellschützend, entzündungshemmend, immunstärkend, antibakteriell, pilzhemmend, heilungsfördernd, galletreibend, leberschützend, blutsrucksenkend. Hilft bei Entzündung, Abwehrschwäche, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen, Magen-Darm-Beschwerden, Hauterkrankungen. Verwendung: Als Gewürz, in Form von Kapseln.

 

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L

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Lavendel

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Gerbstoff, Glykosid, Saponin.

Wirkungsweise: Volkstümlich wird er auch Nervenkräutel genannt. Wohlduftend. Wirkt antientzündlich, beruhigend, harn- und blähungstreibend, krampflösend. Hilft bei Erschöpfung, Nervosität, Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen, Rheuma, Gürtel- und Gesichtsrosen. Verwendung: Als Tee, Tinktur, in Kräuterkissen, als ätherisches Öl, in Kräuter-Essig, in Salben und Badezusätzen.

Liebstöckel

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  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Apfelsäure, Bitter- und Gerbstoffe, Kamper, Carvon, Invertzucker, Harze.

Wirkungsweise: Ursprünglich aus Südwesteuropa. Vorwiegend in der Küche eingesetzt. Wirkt anregend, blutstillend, krampf- und schleimlösend, schweißtreibend. Hilft bei Verdauungsbeschwerden, Blasen- und Nierenerkrankungen, Stoffwechselproblemen, Erkrankungen der Atemwege. Verwendung: Als Gewürz in der Küche.

Löwenzahn

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  • Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Inulin, Mineralstoffe, Cholin, Vitamine.

Wirkungsweise: Heilkräfte sind nur wenig bekannt, aber sehr vielfältig. Wirkt blutstillend, anregend, harntreibend, appetitanregend, entkrampfend. Hilft bei Atemwegserkrankungen, Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit, Hautbeschwerden, Magenleiden, chronischen Erkrankungen der Gelenke, Verspannungen. Verwendung: In Salaten, als Kaffee, in Blütenessenzen.

Lorbeer

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Eugenol, Salicylate, Thymol, Bitterstoffe.

Wirkungsweise: Immergrünes, besonders in der Küche verwendetes Kraut. Das Siegersymbol der Römerzeit. Auch die Früchte sind vewendbar. Wirkt anregend, antibakteriell, kräftigend, schleimlösend, schweißfördernd. Hilft bei Verdauungsbeschwerden, Muskel- und Gelenksbeschwerden, Appetitlosigkeit. Verwendung: Als Gewürz oder ätherisches Öl.

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M

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Majoran

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Menthol, Terpentin, Thymol, Vitamin C, Zink, Eugenol.

Wirkungsweise: Meist nur als kultivierte Pflanze zu finden. Wirkt antibakteriell, beruhigend, entkrampfend, schleimlösend. Hilft bei Erkältungen, Verdauungsbeschwerden, Magen-Darm-Erkrankungen, Gelenkserkrankungen, Wundheilungsstörungen. Verwendung: In Salben, als Gewürz und als Öl.

Malve

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  • Inhaltsstoffe: Gerbstoff, ätherisches Öl, Farbstoffe, Schleim.

Wirkungsweise: Altbewährtes, 5000 Jahre altes, chinesisches Heilkraut. Heute heilende Wirkung kaum noch bekannt und angewandt. Wirkt fiebersenkend, schleimlösend, reizlindernd. Hilft bei Hautkrankheiten, fieberhaften Infekten, Bronchitis, Magen-Darm-Erkrankungen, Kehlkopfentzündungen. Verwendung: Als Tee aus Kaltauszügen, äußerlich angewendet als Breiumschlägen und Kompressen.

Melisse

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Gerbsäure, Harz, Schleim, Bitterstoffe, Saponin, Thymol, Glykosoid.

Wirkungsweise: Große Vielfalt an Heilwirkungen. Wirkt beruhigend, antibakteriell, entspannend, krampflösend, schmerzlindernd, virushemmend. Hilft bei Unruhe- und Angstzuständen, Erkältung, Atemwegserkrankungen, Magenkrämpfen, Sodbrennen, Ohrenschmerzen, Nervenreizungen. Verwendung: Als Tee, Tinktur, Salbenzutat, ätherisches Öl.

Mohn

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  • Inhaltsstoffe: Bitter- und Gerbstoffe, Saponine, Alkaloide, NUR im Schlafmohn Morphin.

Wirkungsweise: Bekannte Sorten sind Klatschmohn, Goldmohn, Islandmohn, Schlafmohn. Islandmoos wurde in den kalten nördlichen Regionen als Vitamin-C-Lieferant gegen Skorbut genutzt. Wirkt entkrampfend, verdauungsfördernd, schmerzstillend, schweißtreibend, betäubend. Hilft bei Schlafstörungen, Unruhe, Nervosität, Hauterkrankungen, Krämpfen, Läusen, Zahnschmerzen. Verwendung: Blätter gekocht (gegen Skorbut), als Salat (bei Zahnschmerzen), als Sirup, Tee, in Umschlägen und als Wasch- und Badezusatz.

Muskatnuss

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Safrol, Myristicin, Elemicin, fettes Öl, Eugenol.

Wirkungsweise: Heilwirkung wurde in Europa besonders im Mittelalter genutzt. In Asien bis heute wichtige Heilpflanze. Wirkt beruhigend, antibakteriell, krampflösend. Hilft bei Gelenkserkrankungen, Magenkrämpfen, Blähungen, Durchfall, Vergesslichkeit, Ekzemen, Herpesinfektionen. Verwendung: Als Gewürz, in Milch gekocht als Getränk, ätherisches Öl in Creme, gerieben mit Wasser vermischt als Brei. Vorsicht: Löst bei Überverzehr Schwindel, Kopfschmerz und Übelkeit aus. Nicht in der Schwangerschaft einnehmen.

 
 
 

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O

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Oregano

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  • Inhaltsstoffe: Gerb- und Bitterstoffe, ätherisches Öl, Thymol, Carvacrol.

Wirkungsweise: Für Pizzaliebhaber als Gewürz unentbehrlich. Wächst in unserer Region sogar wild. Wirkt desinfizierend, virenhemmend, verdauungsfördernd, entkrampfend. Hilft bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Blähungen, Husten, Appetitlosigkeit. Verwendung: Als Tee, Tinktur, Tropfen, ätherisches Öl. Vorsicht: In der Schwangerschaft nicht innerlich anwenden.

 
 
 

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P

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Paprika

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  • Inhaltsstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Capsaicin.

Wirkungsweise: Mitbringsel des Christoph Kolumbus aus Amerika. Milde bis scharfe Würze möglich. Wirkt kreislaufanregend, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, schweißfördernd, antibakteriell. Hilft bei Arthritis, Arteriosklerose, Rheuma, Schmerzen, Migräne, Gürtelrose, Magengeschwüren, Blähungen, Krämpfen, Muskelschmerzen. Verwendung: Als Gewürz in der Küche, in Salben.

Petersilie

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  • Inhaltsstoffe: Vitamin C, ätherisches Öl, Apiin, Apiol, Flavonoide, Gerbsäure, Salicylate, Thymol, Zink.

Wirkungsweise: Ob glatte oder krause Petersilie, sie ist das bekannteste Küchenkraut. Wirkt harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend. Hilft bei Appetitlosigkeit, Verdauungsproblemen, Blähungen, Gelenkserkrankungen, Ohrenschmerzen, Bluthochdruck, Mundgeruch, Insektenstiche, Depression. Verwendung: Als Tee, Tinktur, in Umschlägen und als Badezusatz, als Gewürz. Vorsicht in der Schwangerschaft.

Pfeffer

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  • Inhaltsstoffe: Piperin, ätherisches Öl, Pinene, Terpentin, Limonen, Flavonoide, Kaempferol.

Wirkungsweise: Bekanntes und sehr beliebtes Gewürz, welches früher mit Gold aufgewogen wurde. Wirkt fiebersenkend, verdauungsfördernd, fördert Magensekretion, durchblutungsfördernd, abwehrstärkend, keimtötend, antiallergisch. Hilft bei Appetitlosigkeit, psychisch bedingter Magensucht, Verdauungsbeschwerden, Muskelverspannungen. Verwendung: Als Gewürz, in Salben und Wärmepflastern.

Piment

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Eugenol, Phenole, Oxide.

Wirkungsweise: Exotisches Gewürz welches fischen Geschmack verleiht. Besonders bei fetten, schwer verdaulichen Speisen angeraten. Schon die Azteken wussten die aphrodisierende Wirkung zu schätzen. Im 16. Jahrhundert durch Seefahrer nach Europa gekommen. Wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, entkrampfend, beruhigend. Hilft bei Blähungen, Nervenleiden, Unruhe. Verwendung: Als Gewürz in der Küche, ätherisches Öl, in Herrenparfüms.

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R

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Ringelblume

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Bitterstoffe, Calendula-Sapogenin, Saponin, Gykoside, Flavonoide.

Wirkungsweise: Üppige Garten- und Heilpflanze. Wirkt abschwellend, zusammenziehend, pilzhemmend, anregend, entzündungshemmend, krampflösend, reinigend, schweißtreibend. Hilft bei Juckreiz, Hautreizungen, Entzündung, leichten Verbrennungen umd Sonnenbrand, Narbenbeschwerden, Schlaflosigkeit, Schwindel, Wundheilungsstörungen, Magengeschwüren, Kopfschmerz, Zerrungen, Blutergüssen. Verwendung: als Tee, Tinktur, Salbe, Badezusatz, ätherisches Öl.

Rizinus

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  • Inhaltsstoffe: Alkaloide, ätherisches Öle, Bitterstoffe, fettes Öl, Ricin, Rizinolsäure.

Wirkungsweise: Tropische, schnell wachsende Pflanze die seit 6000 Jahren angebaut wird. Auf Grund der erreichten Wuchshöhe von ca. fünf Metern auch Wunderbaum genannt. Samen hoch giftig, ungifiges, übelschmeckendes Öl wird durch Kaltpressung gewonnen. Wirkt abführend, aufweichend, entzündungshemmend, wurmaustreibend. Hilft bei Entzündungen der Augen und der Haut, Abzessen, Verstopfung, Wurm- und Insektenbefall, Schuppen, Warzen. Verwendung: als Öl, Blätter. Vorsicht: In der Schwangeschaft (wehenfördernd), Anwendung bei Magen-/Darm-Erkrankungen und Kleinkindern.

Rosmarin

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Terpene, Thymol, Gerbstoffe, Gerbsäure, Kampfer, Bitterstoffe, Flavone, Beta-Sitosterol.

Wirkungsweise: Hauptsächlich im Mittelmeerraum verbreitet. Der Göttin Aphrodite geweiht, verleiht Schutz und Schönheit. Wirkt zusammenziehend, anregend, krampflösend, antibakteriell, pilzreduzierend, verdauungsfördernd. Hilft bei Magen-Darm-Beschwerden, niedrigem Blutdruck, Herzschwäche, Erschöpfung, Unruhe, Kopfschmerzen, Ekzemen, Hautausschlägen. Verwendung: Als Gewürz der Küche, Wein, Tinktur, ätherisches Öl.

 

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S

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Salbei

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Flavonoide, Gerbsäure, Gerbstoff, Thymol, Zink, Vitamine, Menthol, Limonen, Salicylsäure.

Wirkungsweise: Mittelmeerpflanze, in der Antike Ruf der Fruchtbarkeitserhöhung. Bei der Ernte herrschten strenge Rituale wie saubere Füße, weiße Tunika und Eisenwerkzeuge zum Schneiden. Wirkt entzündungshemmend, zusammenziehend, entkrampfend, harntreibend, blutstillend, antibakteriell, schweißtreibend. Hilft bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Schweißfüßen, Hauterkrankungen, Halsschmerzen, Husten, Leberleiden, Zahnfleischentzündungen. Verwendung: als ätherisches Öl, Tee, frische Blätter. Vorsicht: Ätherisches Öl kann gegebenenfalls Epileptische Anfälle auslösen.

Sanddorn

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  • Inhaltsstoffe: Vitamin C, Vitamin B12, Beta-Carotin, Gerbstoff, Gerbsäure, Flavone, Beta-Sitosterol.

Wirkungsweise: Leuchtende orange Früchte geben besondere Farbpracht. Gedeiht sogar in Dünen. Vitaminbombe. Wirkt zusammenziehend, appetitanregend, abwehrstärkend. Hilft bei Erkältungen, Vitamin-C-Mangel, Darmbeschwerden, Hauterkrankungen, leichten Verbrennungen. Verwendung: Als Tee, Marmelade, Kapseln.

Schafgarbe

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Eukalyptol, Azulen, Flavone, Bitter- und Gerbstoffe, antibiotische Wirkstoffe.

Wirkungsweise: Klassische Heilpflanze, die in ganz Europa verbreitet ist. Sehr gut zur Trocknung geeignet. Wirkt entkrampfend, blutreinigend, blutstillend, gefä.kräftigend. Hilft bei Juckreiz, Hauterkrankungen, Herz-Kreislauf-Schwäche, Krampfadern, Neuralgien, Durchfall, Rheuma, Wundheilungsstörungen. Verwendung: Als Tee, Tinktur, Saft, ätherisches Öl in Cremes und Salben.

Senf

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  • Inhaltsstoffe: Senföl, ätherisches Öl, Sinigrin, Vitamin C, Histidin, Achleim, Sinapin, Zink.

Wirkungsweise: Weißer Senf ist milde Variante, Schwarzer scharfe Variante. Schwarzer Senf wird häufiger als Heilpflanze verwendet. In Mitteleuropa seit dem 15.Jahrhundert bekannt. Wirkt anregend, schweißfördernd, schleimlösend, antibakteriell, pilzhemmend, harnfördernd, schmerzlindernd. Hilft bei Verdauungsproblemen, Erkältung, Erkrankung der Atemwege, Halsschmerzen, Hexenschuss, niedrigem Blutdruck. Verwendung: Als Gewürz, Senfkörner getrocknet, Keimlinge in Salaten, Kräuterquark’s und als Brotbelag, in Pflastern, als Kompresse oder Umschlag, Badezusatz.

Schnittlauch

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  • Inhaltsstoffe: Eisen, Vitamin C, Arsen.

Wirkungsweise: Besonders im Frühjahr als Müdigkeitskiller geeignet. Wirkt anregend, blutreinigend, schleimlösend, harnfördernd. Hilft bei Appetitlosigkeit, Frühjahrsmüdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Bluthochdruck, Husten. Verwendung: in der Küche bei der Zubereitung von Salaten und Kräutertopfen.

Schöllkraut

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  • Inhaltsstoffe: Verschiedene Alkaloide, Cpotisin, Bernerin, Glancin, Flavone, Bitterstoffe, ätherisches Öl.

Wirkungsweise: Verwand mit dem Schlafmohn ohne diesem jedoch ähnlich zu sehen. Starke Heilwirkung, jedoch in hoher Dosierung giftig. Besonders die Wurzel enthält giftig wirkende Alkaloide. Wirkt schmerzstillend, antibakteriell, pilzhemmend, hautreizend, hemmend auf das Zellwachstum, beruhigend, entkrampfend. Hilft bei Magenbeschwerden, Allergien, Asthma, Neuralgien, Hauterkrankungen, Hühneraugen, Warzen, Leber- und Gallenbeschwerden. Verwendung: Als Tinktur, getrocknet als Tee, verdünnter Saft.

Sonnenhut

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  • Inhaltsstoffe: Polysaccaride, Alkamide, Polyine.

Wirkungsweise: In Nordamerika heimisch. Heilwirkung über die Indianer bekannt geworden, 1880 erstmals in Amerika als Medizin erhältlich, seit 1930-iger Jahren auch in Europa. Wirkt abwehrstärkend, wundheilungsfördernd, fiebersenkend, entzündungshemmend. Hilft bei Erkältungen, Harnwegsinfektionen, Wundheilungsstörungen, grippalen Infekten. Verwendung: Als Presssaft, Tabletten, Kapseln, Tropfen, Tinktur.

Spitzwegerich

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  • Inhaltsstoffe: Saponine, Glykoside, Kieselsäure, Gerbstoffe, VitaminC, antibiotische Wirkstoffe, Schleim, ätherisches Öl, Lab-Enzym.

Wirkungsweise: Unscheinbare Pflanze an Wegesrändern. Wirkt zusammenziehend, antibakteriell, entzündungshemmend, harnfördernd, schleimlösend, blutreinigend. Hilft bei Juckreiz, Erkältungskrankheiten der Atemwege, Hauterkrankungen, Halsschmerzen, leichten Verbrennungen, Schürfwunden, Insektenstichen. Verwendung: Als Tee, Saft, Samen, Sirup, Salben.

Stern-Anis

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Anethol, Anisöl, Cineol, Carvon, Limonen, Gerbsäure, Saponine, Rutin, Terpene, Safrol, Kamphen.

Wirkungsweise: Wohlschmeckende, meist aus der Weihnachtsbächerei bekanntes Gewürz. Wirkt antibakteriell, schleimlösend, harnfördernd, entspannend, anregend, entkrampfend. Hilft bei Magen-Darm-Krämpfen, Blähungen, Bronchtits, Nervenbeschwerden, Zahnschmerzen, Mundgeruch. Verwendung: Als Gewürz, in Teemischungen, ätherisches Öl, unbehandelte Samen.

 
 
 

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T

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Thymian

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Thymol, Kampfer, Carvacrol, Zineol, Terpentin, Bitter- und Gerbstoffe, Flavonoide, Beta-Sitosterol, Zink.

Wirkungsweise: Würzig duftende Heil- und Gewürzpflanze. Im 11. Jahrhundert durch Mönche in Mitteleuropa bekannt geworden. Wirkt antibiotisch, entzündungshemmend, krampflösend, schleimverflüssigend, verdauungsfördernd, magensaftreduzierend, beruhigend. Hilft bei Erkrankungen der Atmungsorgane, Husten, Keuchhusten, Asthma, Blähungen, Sodbrennen, Leberschwäche, Unruhe, Nervosität, Verletzungen wie Stauchungen und Quetschungen. Verwendung: Als Tee, Sirup, Tinktur, ätherisches Öl. Vorsicht bei der Anwendung in der Schwangerschaft.

 
 
 

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W

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Waldmeister

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  • Inhaltsstoffe: Cumarin, Aspernlosid, Gerbstoff, Bitterstoffe.

Wirkungsweise: Gilt als Frühjahrsbote. Mönche in der Eifel stellten im Jahre 854 erstmals Maibowle her. Wirkt beruhigend, reinigend, krampflösend, schweißtreibend, gefäßstärkend. Hilft bei nervöser Unruhe, Venenschwäche, Herzschwäche, Wundheilungsstörungen, Kopfschmerz und Migräne. Verwendung: In Tee, Duftkissen, als Wein. Vorsicht: Enthaltenes Cumarin kann hochdosiert starke Kopfschmerzen, Leber- und Nierenbeschwerden verursachen.

 
 
 

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Z

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Zimt

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  • Inhaltsstoffe: Zimtaldehyd, Ascorbinsäure, Borneol, Kalziumoxalate, Kampfer, Eugenol, Gerbstoffe, Cumarine, Schleim, Zink.

Wirkungsweise: Früher unerschwingliches Gewürz. Starke Heilwirkung bei vielen Erkrankungen. In Indien trinkt man täglich Tee mit Zimt und das aus gutem Grund: Wirkt antibakteriell, stärkend, verdauungsfördernd, durchblutungsanregend, schmerzstillend, entkrampfend, blutzuckersenkend. Hilft bei leichtem Diabetes, Zahnschmerzen, Erkältungen, Magenbeschwerden, Blähungen, Durchblutungsstörungen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Bronchitis. Verwendung: Als Gewürz, In Tee, als ätherisches Öl.

Zitronengras

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Citral, Triterpene, Flavonoide.

Wirkungsweise: Stark in Südostasien verbreitet. In der asiatischen Küche vielseitig verwendet. Wirkt beruhigend, antibakteriell, verdauungsfördernd, schmerzstillend, entzündungshemmend. Hilft bei Unruhe, Verdauungsbeschwerden, Rheuma, Insektenstichen, Stress. Verwendung: Als ätherisches Öl.

Zitronenmelisse

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  • Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Citral, Citronella, Bitterstoffe, Schleim, Harz, Saponine, Thymol, Vitamin C.

Wirkungsweise: Aus dem östlichen Mittelmeerraum stammend. Arzneipflanze des Jahres 1988. Wirkt beruhigend, verdauungsfördernd, krampflösend, entzündungshemmend, antimikrobiell, antiviral. Hilft bei Nervosität, Unruhe, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen, Entzündungen der Haut, Gallenleiden, Herpes simplex, Erkältung, Kreislaufbeschwerden. Verwendung: Als ätherisches Öl, Gewürz, Tee, Badezusatz.

 

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