Willkommen bei Zauberfuchs
Bei der Präsentation neuer Medienprodukte wird selten an Begriffen wie „jung“ und „dynamisch“ gespart. Wir verzichten auf derlei Floskeln und halten nur fest: Zauberfuchs ist anders. In vielerlei Hinsicht.

In Zeiten zahlloser Hiobsbotschaften aus der Medienszene mag es auf den ersten Blick verwundern, dass wir ein Medium gründen. Aber unser Antrieb ist einfach erklärt: Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass Massenmedien an sich keine bedrohte Art sind. Im Gegenteil – wir spüren als Medienleute und als Konsumentinnen und Konsumenten von Medien einen immensen Bedarf an Information und Orientierung, also an qualitätsvollen Medien und hochwertigem Journalismus. Nur müssen Medien anders aussehen, benutzerfreundlicher gestaltet sein, andere Inhalte besser aufbereiten und eine ehrlichere Kommunikation mit ihrer Leserschaft führen, als wir alle das von herkömmlichen Printmedien und auch Nachrichtenportalen gewöhnt sind.

In den USA ist eine neue Gattung von Medien gerade im Entstehen, und es gibt seit Kurzem auch schon einen Namen dafür: „next generation media“, die Medien der nächsten Generation. Vor allem die Tech-Szene hat Medien als Zukunftsmarkt erkannt. Sei es Jeff Bezos von Amazon, der die „Washington Post“ erneuern will, sei es ebay-Mitgründer Pierre Omidyar, der zusammen mit dem Aufdecker Glenn Greenwald (Edward Snowdens journalistischer Kontaktmann bei der britischen Zeitung „The Guardian“) gerade ein investigatives Online-Magazin gründet. Aber auch kleinere Medien-Startups machen von sich reden. Sei es „ozy.com“, das im September gestartet ist, sei es „Quartz“ (qz.com), einer der Vorreiter der Bewegung. Diesen und anderen Beispielen von Medien der nächsten Generation ist eines gemeinsam: Sie werden von Fachleuten mit hohen Ambitionen und frischen Ideen getragen. Und sie bieten viele neue Zugänge dazu, wie Medien der und mit Zukunft gestaltet sein können.

So verstehen wir auch Zauberfuchs. Wo in unserem Umfeld noch vorwiegend Mut- und Fantasielosigkeit herrschen, wollen wir den Aufbruch in die Medien-Zukunft mitgestalten.

Wer mehr über unseren Anspruch an unsere Arbeit wissen will, der liest sich am besten den Zauberfuchs-Kodex durch. Die sicherste Methode, zu einem eigenen Urteil zu kommen, ist und bleibt allerdings: Zauberfuchs einfach ausprobieren, Artikel lesen, in den Seiten schmökern. Und mit Zauberfuchs kommunizieren. Wir sind dankbar für Ihre Anregungen und Ihre konstruktive Kritik. Und wir werden Ihre Fragen beantworten. Versprochen.

Für die Zauberfuchs-Redaktion, Manfred Schiechtl und Irene Heisz

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