Tipps für heisse Zeiten

Schnellübersicht – darum geht es auf dieser Seite: Fensterflächen wirken im Sommer wie Heizkörper und bringen verstärkt Wärme in die Räume | Ein Ventilator erbraucht 98 Prozent weniger Energie als eine mobile Klimaanlage

Cool bleiben – Tipps für heiße Zeiten:
So übersteht man jede Hitzewelle

Uff, so eine Hitze! Die Experten der Umweltberatung Wien verraten, wie sie die heißen Tage im Büro oder zu Hause ohne Klimaanlage überstehen. Außenjalousien runter, Arme unters kalte Wasser, Obst essen und brav trinken. Und im Notfall läuft der Ventilator – er verbraucht 98 Prozent weniger Energie als ein mobiles Klimagerät.

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So werden Fenster nicht zu Heizkörpern: Fensterflächen wirken im Sommer wie Heizkörper und bringen verstärkt Wärme in die Räume. „Das Um und Auf im Kampf gegen heiße Raumtemperaturen ist die Beschattung. Außenjalousien wirken im Vergleich zu Innenjalousien knapp drei mal besser gegen die Sonneneinstrahlung“, erklärt DIin Ingrid Tributsch, Energieexpertin von „die umweltberatung“. Wichtig bei der Anschaffung: Die Jalousien sollten sturmfest sein, damit sie in Abwesenheit zu bleiben können. Und sie sollten so verstellbar sein, dass sie die direkte Sonnenbestrahlung abhalten, aber genug Licht in den Raum lassen.
Fenster auf am frühen Morgen: Wer zuerst zu Hause aufsteht oder später dann ins Büro kommt, macht in allen Räumen die Fenster weit auf, damit kühle Morgenluft reinströmen kann. Sobald die Temperatur draußen die Raumtemperatur übersteigt, heißt es Fenster schließen. In voll besetzten Büroräumen muss aber natürlich immer wieder kurz gelüftet werden, weil es sonst zu stickig wird.

Wasser von innen und außen: Zwischendurch die Arme ins kühle Wasser halten und das Gesicht waschen, ist herrlich erfrischend. Unter so manchem Wohnzimmer- bzw. Schreibtisch steht

auch ein Schaffel mit Wasser – Füße für ein paar Minuten reinstellen, das tut gut. Die Alternative zum Pritscheln im Schaffel sind kalte Wadenwickel.

Kühlende Gaumenfreuden und Getränke: Um gesund durch die heiße Zeit zu kommen, ist viel trinken angesagt. Frisch gezapftes Leitungswasser ist der günstigste und beste Durstlöscher. Minze im Wasserkrug oder Minztee wirkt kühlend. Gemüse und Obst sind hoch im Kurs – Karotten, Gurken, Tomaten, Pfirsiche und Beeren helfen dem Körper beim cool bleiben. Geräucherte, gebackene und scharfe Speisen sowie Süßes kommen im Sommer nur selten auf den Tisch. Herrlich erfrischend hingegen sind kalte Suppen, Salate, Joghurts und Melonen aus Österreich.

Letzter Ausweg: ein kühles Lüfterl: Eine Klimaanlage kommt wegen des hohen Energieverbrauchs nicht in Frage. Wenn die Luft allerdings steht und das Hirn in der Hitze zu „kochen“ beginnt, darf zwischendurch ein Ventilator laufen. Er verbraucht 98 Prozent weniger Energie als eine mobile Klimaanlage und hilft, die sogenannten Hundstage zu überstehen.

Foto: Shutterstock/Africa Studio