Das sagenhafte Atlantis wurde entdeckt

Spektakuläre Entdeckung: Das sagenhafte Atlantis wurde im Plansee gefunden

Eine Meldung elektrisiert die Archäologie-Szene: Das sagenhafte Atlantis wurde entdeckt. Seit tausenden Jahren wird die berühmteste verschollene Insel der Weltgeschichte gesucht. Man hatte das untergegangene Eiland in der Ägäis oder im Atlantik vermutet. Und nun muss die Wissenschaft feststellen, dass man an den falschen Stellen gesucht hatte. Denn gefunden wurde Atlantis überraschenderweise im Plansee im Außerfern. Das ist wohl auch der Grund, warum es so lange unentdeckt geblieben ist.

Lesedauer   Lesedauer – für diesen Text benötigt ein durchschnittlicher Leser 2:15 Minuten  (Erklärung hier)


Doch der Sensationsfund, gerade an dieser Stelle, ergibt für die Wissenschaftler Sinn. Der Innsbrucker Archäologe Dr. Adalbert Graber dazu: „Wir haben immer schon gerätselt, warum die Außerferner so ein eigenes Völkchen sind. Da sie von den berühmten Atlantern abzustammen scheinen, erklärt nun einiges. Ebenfalls geklärt ist die große populärwissenschaftliche Frage: Waren die Atlanter einstige Marsianer? Nun wissen wir – nein, sie waren und sind Außerferner. Oder?“

Das meiste Wissen über Atlantis verdanken wir dem griechischen Philosophen Platon (428 bis 348 vor Christus). Er war allerdings kein Augenzeuge. Im Alter von zehn Jahren wurde ihm die Sage von Atlantis, die aus Ägypten stammte, erzählt. Mitgeteilt hat Platon die Geschichte übrigens der Athener Politiker Kritias, weshalb lange Zeit niemand glaubte, dass sie stimmen könnte. Platon schrieb die Geschehnisse nieder und seit diesem Zeitpunkt wird gesucht. Jetzt wird gemutmaßt, dass Griechenland 9600 vor Christus, als Atlantis verschwand, schon einmal schwer verschuldet gewesen und Atlantis heimlich ins Ausland verkauft worden war. Die Behauptung, dass Atlantis in einer Katastrophe untergegangen ist, dürfte nur der Verschleierung gedient haben.

Entdeckt hat Atlantis, zu deutsch „Insel des Atlas“, der 37-jährige Müllarbeiter Felix Müller. Der Heiterwanger schildert seinen bahnbrechenden

Fund folgendermaßen: „Es war bei der Arbeit. Ich war wie jeden Tag auf meiner Tour durch Reutte. Als ich einen Müllkübel an den Müllwagen hängte, um ihn zu entleeren, fiel ein Buch heraus. Es war ein schöner Atlas. Deshalb habe ich ihn mitgenommen. Zu Hause habe ich ihn dann aufmerksam studiert und im Plansee eine Insel eingezeichnet gesehen, die ich nicht kannte. Am nächsten freien Tag habe ich mir dann ein Boot ausgeliehen und bin auf den See gefahren. Dort war aber keine Insel. Zum Glück hatte ich einer Taucherbrille dabei. Denn genau an dieser Stelle fand ich dann unter Wasser die vielen alten Häuser.“ Die deutsche Bezeichnung von Atlantis, die „Insel des Atlas“, hat sich also als wahr herausgestellt.

Als Archäologen dann die vielen alten Häuser untersuchten, stellten sie anhand von spektakulären Fundstücken fest, dass es sich wirklich um Atlantis handeln muss. Die berühmten „Säulen des Herakles“ waren ebenso unter den Fundstücken wie der ebenso berühmte Poseidontempel. Das größte Geheimnis lüftet dann aber der an der Untersuchung beteiligte Archäologe Graber: „Mittendrin lag auch noch ein Trojanisches Pferd. Und einmal mehr hatte es eine Überraschung in seinem Bauch. Dort fanden wir nämlich den Kaufvertrag für Atlantis zwischen Griechenland und der Republik Österreich. Es stimmt also, Atlantis wurde tatsächlich von den einst schon klammen Griechen verkauft.“

Foto: Shutterstock/Nivens